Neue Technologie kann geschlossene Bücher lesen

Neue Technologie kann geschlossene Bücher lesen

Mit der neuen Technologie, die auf Röntgenstrahlen basiert, können Wissenschaftler Bücher lesen, ohne sie zu öffnen.

Diese neue Technologie könnte Bürogeräte hervorbringen, die riesige Papierstapel auf einmal scannen kann. Sie könnte auch Wissenschaftlern helfen, antike Bücher zu lesen, die bereits zu brüchig sind, um geöffnet zu werden. Sie könnte aber auch Spionen ermöglichen, Briefe zu lesen, ohne sie zu öffnen.

Der Prototyp nutzt Terahertzstrahlung. Das ist die Bandbreite zwischen Mikrowellen und Infrarot. Bereits andere Forschungen haben ergeben, dass Terahertz einige Vorteile gegenüber Röntgenstrahlung bieten. Dazu gehören beispielsweise Ultraschall und andere Strahlungen, die Oberflächen durchdringen können. Zum Beispiel können Terahertz-Strahlen zwischen beschriebenen und unbeschriebenen Papier unterscheiden. Normale Röntgenstrahlen können dies nicht wirklich. Sie können außerdem durch größere Tiefen scannen, um Bilder mit größeren Auflösungen zu erhalten. Sogar größer als die, die Ultraschall hervorbringt.

Das neue System basiert auf dem Umstand, dass verschiedene Chemikalien verschiedene Terahertz-Strahlen unterschiedlich absorbieren. Dadurch kann es zwischen Papier mit Tinte und einem weißen Blatt unterscheiden.

Darüber hinaus nutzt das neue System die Tatsache, dass Luft und Papier das Licht in unterschiedlichen Winkeln bricht und das die Seiten eines Buchs von kleinen Lufttaschen getrennt werden. Diese Lufttaschen mögen nur 20 Mikrometer groß sein, doch das reicht für die neue Technologie bereits aus, um die verschiedenen Seiten eines Buches voneinander unterscheiden zu können.

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